
Manuel Göttsching
Zwei Schwerpunkte beinhaltet die zehnte Sendung der Serie »rest/geräusche«. Erster Schwerpunkt wird Manuel Göttsching sein, der am 4. Dezember 2022 im Alter von 70 Jahren verstarb. Er gehört zu den Urgesteinen der Berliner Schule und hat diese maßgeblich beeinflusst. Neben »Ashra Temple«, dessen Gündungsmitglied er war und das zur Keimzelle des Krautrock und der kosmischen Musik gehört, ist sein Solo-Meisterwerk »E2-E4« wohl jedem Musikenthusiasten bekannt. Das Werk wird natürlich in dieser Sendung gespielt werden. Zweiter Schwerpunkt wird das »Kasper Bjørke Quartet« sein. Hier schaue ich insbesondere auf das Release »The Fifty Eleven Project«. Dessen Entstehungsgeschichte hat einen persönlichen und leider auch traurigen Hintergrund. Mehr dazu in der Sendung. Hört rein. Am Montag, den 6. Februar 2023 ab 22 Uhr!
The 5011 Project (Kasper Bjørke Quartet)
Theater Felina-Areal (Aufführung »E2-E4«)
Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich blicke exakt 22 Jahre zurück. In der Sendung »Plug’n’Play«, die von
Kurz vor Weihnachten und dem folgenden Jahreswechsel gibt es nochmal einige elektronische Klangaspekte. Im Fokus steht diesmal unter anderem William Bevan, der mit seinem Projekt »Burial« (Im Bild Cover der LP) den Dadaismus der malenden Kunst in die Musik transportiert sowie James Ginzburg mit seiner, ganz dem Drone-Stil gewidmeten, LP »Six Correlations«. Das alles ist sehr experimentell, deswegen werden in der zweiten Stunde die Freunde von Electronica und EDM mit Klängen u.a. von »Golden Bug«, »Agoria, BBS«, »Vertical67« und »Sindh« beschallt. Schnappt euch Lebkuchen, Dominosteine & Co. und genießt die Klänge!
Nebelschwaden liegen über den abgeernteten Feldern, die Tage werden immer kürzer, Melancholie macht sich breit, kurz: Was gibt es zu dieser Jahreszeit schöneres als dem Ätherrauschen zu lauschen? Diesmal ist rest/geräusche ähnlich bunt wie das Herbstlaub, ein wenig »November-Blues« inbegriffen. Euch erwarten Stücke von »Arpanet«, Naomie Klaus, »Wellenform«, Salvatore Mercatante, »Dim Lights«, »Örnatorpet« (Im Bild: CD-Cover »Hymner Från Snökulla«, das Cover der kürzlich veröffentlichten Vinylversion wurde leicht abgeändert) u.v.m. In der Klassiker-Ecke wird diesmal Wolfram »DER« Spyra und dessen erste Solo-Veröffentlichung »Phonehead« aus dem Jahre 1997 im Fokus stehen, erschienen auf dem legendären Fax-Label des leider schon verstorbenen Pete Namlook. Dazu gibt es natürlich wieder einige Hintergrundinfos.