Erste Stunde
Silence I – Omid/Hope (2022 Remaster) – Silent State Recordings
Hvergelmir – Tyst Är Skogen Och Nejden All – (not on label)
Kaspar Bjørke Quartett – Abiogenesis – Kompakt 456lp
Zweite Stunde
Pulusha – Isolation (Part One) – Universal Language EVO 35
Andrea Parker – The Rocking Chair – Mo’Wax 45
Lory D. – B1-Side (Untitled) – Sounds Never Seen 08
Chimère FM – Chimère FM – Versatile 43lp
Ambassade – Palette – Optimo Music 52
Alex Banks – Into The Realm – Mesh 83Vlp
Rolf Trostel – It Is War In Europe – Bureau b 231lp
Restgeräusch – A1-Side (2×30 Min. 30 Sec.) – Mille Plateaux 40lp (excerpt/outro)
Die Sendung ist eine Woche nach Erstausstrahlung als Podcast unter https://www.radio-rum.de verfügbar.
Sie wird außerdem am Montag, den 13. März 2023 von 11-13 Uhr wiederholt.
Radio Unerhört Marburg ist in Mittel- und Nordhessen ab sofort auch über DAB+ zu hören.


Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich blicke exakt 22 Jahre zurück. In der Sendung »Plug’n’Play«, die von
Kurz vor Weihnachten und dem folgenden Jahreswechsel gibt es nochmal einige elektronische Klangaspekte. Im Fokus steht diesmal unter anderem William Bevan, der mit seinem Projekt »Burial« (Im Bild Cover der LP) den Dadaismus der malenden Kunst in die Musik transportiert sowie James Ginzburg mit seiner, ganz dem Drone-Stil gewidmeten, LP »Six Correlations«. Das alles ist sehr experimentell, deswegen werden in der zweiten Stunde die Freunde von Electronica und EDM mit Klängen u.a. von »Golden Bug«, »Agoria, BBS«, »Vertical67« und »Sindh« beschallt. Schnappt euch Lebkuchen, Dominosteine & Co. und genießt die Klänge!
Nebelschwaden liegen über den abgeernteten Feldern, die Tage werden immer kürzer, Melancholie macht sich breit, kurz: Was gibt es zu dieser Jahreszeit schöneres als dem Ätherrauschen zu lauschen? Diesmal ist rest/geräusche ähnlich bunt wie das Herbstlaub, ein wenig »November-Blues« inbegriffen. Euch erwarten Stücke von »Arpanet«, Naomie Klaus, »Wellenform«, Salvatore Mercatante, »Dim Lights«, »Örnatorpet« (Im Bild: CD-Cover »Hymner Från Snökulla«, das Cover der kürzlich veröffentlichten Vinylversion wurde leicht abgeändert) u.v.m. In der Klassiker-Ecke wird diesmal Wolfram »DER« Spyra und dessen erste Solo-Veröffentlichung »Phonehead« aus dem Jahre 1997 im Fokus stehen, erschienen auf dem legendären Fax-Label des leider schon verstorbenen Pete Namlook. Dazu gibt es natürlich wieder einige Hintergrundinfos.