
Daliah Lavi ( *1942 +2017 )
In der letzten UKW-Ausstrahlung der Sendereihe „rest/geäusche“ werden selbstverständlich noch einmal alle Register gezogen. Ihr bekommt ein Potpourri von tanzbarer Musik bis hin zum Grundräuschen dargelegt. Dabei hört ihr unter anderem Stücke von „Four Tet“, „Compuma“ sowie „Növö“. Hinter „Compuma“ stekt der japanische Künstler Koichi Matsunaga. Mit dem 2024 erschienenen Longplayer „Horizons“, aus der ihr einige Auszüge hören werdet, schafft er ein Edelstein unter dem minimalistischen elektronischen Dub. Nebenbei gibt es, als Dessert, auch noch etwas deutschen Schlager (Bild) aus den 1970ern, natürlich im Kontext zur Sendereihe. Und, zugegeben, mich hat der Text des vorgestellten Stücks etwas ratlos aber auch interessiert ob der Hintegründe zurückgelassen. Nähreres in der Sendung… Genießt die Klänge.
Vorweg, die Spatzen pfeifen es ja schon länger von den Dächern: Der Verbreitungsweg von Radio Unerhört Marburg über die UKW-Frequenz 90.1MHz wird zum 01. Juli 2026 eingestellt. Danach könnt uns uns »nur« noch über DAB+ (Kanal 6A) oder dem Livestream, resp. direkt auf der Webseite, verfolgen. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht und werde diese zu Beginn der Sendung zum Besten geben. Keine Angst, es wird kein Pamphlet oder Lobpreisung. Sondern irgendetwas dazwischen. Und ich werde auch keinen 20minütigen Monolog halten. Die Musik steht selbstverständlich im Vordergrund und so werdet ihr in dieser Sendung mit Stücken u.a. von Dmitry Krylov, »Infinite Music« und »Warrington-Runcorn« verwöhnt. Auch wenn das Wetter in Sachen Temperaturen gerade eine Kunstpause einlegt, es wird euch beim lauschen der Klänge sicher warm ums Herz werden. BTW: Unter dem Text – für eure Bookmarks – schon einmal die Adresse zum direkten Livestream…


Neuer Wochentag und neue Sendestunde. Aber sonst bleibt alles gleich. Auch die neununddreißigste Ausgabe der Sendereihe »rest/geräusche« wird den elektronischen Klangaspakten breiten Raum geben, natürlich wie immer mit dem Blick in alle Himmelsrichtungen der Musik.Im Mittelpunkt steht diesmal das Projekt »Pianeti Sintetici« mit dem Stück »Space Opera«. 

