
Cover »Atmosphere« (Adelbert Von Deyen)
Der März ist da und die zweiunddreißigste Sendung der Sendereihe wagt heute einen musikalischen Spagat zwischen melancholischen, monotonen, düsteren und treibenden Klängen. In der ersten Stunde hört ihr Stücke von »Altus«, »Claudio PRC« sowie Adelbert von Deyen. Sein Stück »Atmosphere«, das im Jahr 1980 auf Sky Records erschien, gilt heute als Klassiker der Berliner Schule von der er, neben u.a. Pink Floyd, stark inspiriert wurde. Ihr hört hier den zweiten Teil (»Atmosphere II«). In der zweiten Stunde zieht es uns auf den (anspruchsvollen) Tanzboden. »The Allegorist« und »Naum Gabo« sind die Protagonisten die euch erst auf den Boden des Dub & Subsonic treiben um euch dann auf die Tanzfläche abzuholen – und danei die Schweißperlen auf die Stirn holen… Lasst euch fallen, sacken oder treiben… Was immer ihr wollt.
Die Februarsendung ist, der Jahreszeit geschuldet, etwas düsterer ausgefallen. Ihr werdet Stücke von »KMRU«, »Voices Of The Cosmos« und »Chkhaidze Lasha« hören. In der zweiten Sendestunde wird es ein kleines Spezial aus dem Bereich der Soundscapes vom Projekt »Ear To Ear« zu hören geben. 
Eigentlich sollte das was ihr nun zu hören bekommt in der ersten Sendung des Jahres 2025 ausgestrahlt werden. Da ich aber zur Dezember-Sendung persönlich nicht anwesend sein kann(*) wird die Januar-Ausgabe einfach vorgeschoben. Ihr hört heute einen Ausschnitt des »Trilogy«-Mix von Markus Guentner, erschienen auf »A Strangely Isolated Place«. Guentner, aktiv seit den frühen 2000ern, dürfte einigen sicher durch sein Veröffentlichungen »Regensburg« oder »In Moll« aus eben dieser Zeit bekannt sein. Im Ambient- und Chill Out-Bereich hat er sich seitdem einen Namen gemacht und den Begriff »Pop-Ambient« wahrlich populär gemacht. Knapp zwei Stunden Musik, diesmal größtenteils ohne textlichen Eingriff (abgesehen von Prolog und Epilog) meinerseits. Nehmt euch Spekulatius, Dominosteine und/oder einen Stollen zur Hand und spekuliert auf wunderbare Klänge. Im Januar werde ich wieder Live vor Ort sein. Wünsche euch schon mal von hier aus schöne und vor allem ruhige Feiertage sowie einen Guten Rutsch in das Jahr 2025.




»rest/geräusche« wird in dieser Sendung wieder einmal modern-klassisch. Von dem aus Mönchengladbach stammenden Marc Romboy hört ihr »Reconstructing Debussy«, welches er im Dezember 2016 mit den Dortmunder Philharmonikern unter der Leitung von Ingo-Martin Stadtmüller im hiesigen Konzerthaus einspielte. Das Ganze wieder einmal, ganz die alte Schule, von MusiCassette. Romboy ist ein echtes Urgestein der modernen Techno-Bewegung und bis heute aktiv. 1992/93 gehörte er zu den Mitbegründern der heute legendären Label »Le Petit Prince« sowie »Alphabet City«. Da das Stück recht lange ist wird es zweigeteilt ausgestrahlt, den zweiten Teil hört ihr in der Juli-Ausgabe. Neben dem Ausflug in die moderne Klassik werden wieder viele elektronische Klänge zu hören sein. Darunter das wegen Zeitmangels im Mai nicht ausgestrahlte »Sea Of Bliss« von Don Slepian sowie zwei fantastische Dub-Stücke von »Talaboman«. A