Der zweite Teil des zweiten Teils [sic!] der Sommerausgabe wird noch einmal komplett der Gruppe »Kraftwerk« gewidmet sein. Diesmal blicke ich auf die 1980er-Jahre bis zur Neuzeit. Die Gruppe hat in dieser Zeit viele Wandlungen durchgemacht. Beginnend in der öfters wechselnden Besetzung ab Mitte der 1980er und dem musikalischen Output (resp. des immer weniger werdenden Output). Schlussendlich mutierend in eine ausgewiesene Multimedia- und Live-Band. Der Weg zu Techno, Elektro und elektronischer (Tanz)-Musik ist spätestens mit den günstiger werdenden Synthesizer, Sequenzern und Co. in den 1980ern geebnet. »Kraftwerk« kann hier keine Einflüsse mehr setzen, dafür aber in der Präsentation. Und da lassen sie sich nicht lumpen. In der Sendung soll es aber vorrangig um die Musik gehen, schon aus Gründen. Neben den Veröffentlichungen ab der »Computerwelt«-LP (1981) bis hin zur »Tour de France«-LP (2003) werden auch noch einige nette aber weithin unbekannte Remixe vorgestellt. Dazu gibt es meinerseits wieder einige, manchmal auch humorvolle, Fakten.
Und es gibt wieder eine Verlosung, eigentlich sogar zwei. Also, seid dabei wenn es heißt: »Es wird immer weitergehen, Musik als Träger von Ideen«.
Der zweite Teil der Sommerausgabe wird der Gruppe »


In der zwölften Ausgabe der Reihe »rest/geräusche« werfe ich in der Klassiker-Ecke einen ausführlichen Blick auf das Projekt »The Art Of Noise«. »AON«, so die Kurzform, wird in den 1980ern bei der Nutzung der neu aufgekommenen Sampletechnik eine Vorreiterrolle zugeschrieben. Die Wiederverwendung und Manipulation von existierenden Sounds zu immer wieder neuen Strukturen und Songs sind wegweisend. Dabei ist die Verquickung popähnlicher Anleihen und experimentellen Soundcollagen in vielen Songs – die dabei vereinzelt sogar Hitstatus erhalten – ein weiteres Alleinstellungsmerkmal dieses Projektes. BTW: Der Name »The Art Of Noise« besiert auf dem gleichnamigen Manifest »L’arte dei rumori« von Luigi Russolo. Neben diesem Special gibt es natürlich wieder viele Sounds aus dem Bereich der IDM resp. Electronica.

Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich blicke exakt 22 Jahre zurück. In der Sendung »Plug’n’Play«, die von
Kurz vor Weihnachten und dem folgenden Jahreswechsel gibt es nochmal einige elektronische Klangaspekte. Im Fokus steht diesmal unter anderem William Bevan, der mit seinem Projekt »Burial« (Im Bild Cover der LP) den Dadaismus der malenden Kunst in die Musik transportiert sowie James Ginzburg mit seiner, ganz dem Drone-Stil gewidmeten, LP »Six Correlations«. Das alles ist sehr experimentell, deswegen werden in der zweiten Stunde die Freunde von Electronica und EDM mit Klängen u.a. von »Golden Bug«, »Agoria, BBS«, »Vertical67« und »Sindh« beschallt. Schnappt euch Lebkuchen, Dominosteine & Co. und genießt die Klänge!