Kategorien Archive: Sendungen (Vorschau)

rest/geräusche 13 – 01. Mai 2023 (22-24 Uhr)

Von   23. April 2023

„It All Leads To This“ (Scala & Kolacny Brothers)

Die dreizehnte Sendung »rest/geräusche« ist gleichzeitig ein kleines Jubiläum: »rest/geräusche« wird ein Jahr alt… und wie es für einen guten Gastgeber gehört bekommt ihr die Geschenke. Zuerst natürlich wieder eine Sendung vollgepackt mit Sounds aus dem elektronischen Bereich, diesmal wieder mit einem Blick über den Tellerrand. Ein belgischer Mädchen-/Frauenchor hat es mir angetan. Dieser wird euch Interpretationen von einem Depeche Mode- und Kraftwerk-Stück geben. Die Schnittmenge zur elektronischen Musik bleibt also gewahrt! Danaben gibt es wieder fantastische Tracks, u.a. von Alex Banks, Carl Oesterhelt (ja, genau der!), Impérieux und Thomas Koppelberg – um nur einige zu nennen. Als Boni habe ich hier zwei CDs und eine feine weiße Doppelvinyl liegen. Die wollen gerne verreisen. Und zwar zu… dir! Wie du an sie kommen kannst, erfährst du natürlich in der Sendung. Sei dabei, am 01. Mai, und lasse den Feiertag bei »sophisticated sounds« ausklingen…

rest/geräusche 12 – 03. April 2023 (22-24 Uhr)

Von   26. März 2023

In der zwölften Ausgabe der Reihe »rest/geräusche« werfe ich in der Klassiker-Ecke einen ausführlichen Blick auf das Projekt »The Art Of Noise«. »AON«, so die Kurzform, wird in den 1980ern bei der Nutzung der neu aufgekommenen Sampletechnik eine Vorreiterrolle zugeschrieben. Die Wiederverwendung und Manipulation von existierenden Sounds zu immer wieder neuen Strukturen und Songs sind wegweisend. Dabei ist die Verquickung popähnlicher Anleihen und experimentellen Soundcollagen in vielen Songs – die dabei vereinzelt sogar Hitstatus erhalten – ein weiteres Alleinstellungsmerkmal dieses Projektes. BTW: Der Name »The Art Of Noise« besiert auf dem gleichnamigen Manifest »L’arte dei rumori« von Luigi Russolo. Neben diesem Special gibt es natürlich wieder viele Sounds aus dem Bereich der IDM resp. Electronica.

rest/geräusche 11 – 06. März 2023 (22-24 Uhr)

Von   21. Februar 2023

Cover: Silence I (Fax Records)

In der März-Sendung gibt es wieder bunte Aspekte aus der Welt der Restgeräusche. Zu Hören sein werden u.a. Tracks von »Silence«, »Hvergelmir« und »Chimère FM«. »Silence I“ war 1992 eine der ersten Veröffentlichungen des Fax-Label und wurde zum 30jährigen Releasejubiläum Ende 2022 auf Nils Wortmanns Label »Silent State Recordings« wiederveröffentlicht. Nils Wortmann ist evtl. einigen schon von seinem 2021 erschienenen Buch »Alles so schön still hier – 100 Ambient-Alben die man gehört haben sollte« bekannt. Die Klassikecke wird diesmal von »Pulusha«, Andrea Parker sowie »Lory D.« beschallt. Letzterer mit einem Stück das auf seinem Label »Sounds Never Seen« erschien und tatsächlich genau dieses Konzept verkörpert. Der Name ist Programm: Augen zu, Ohren auf und durch…! Und weil der Frühling naht gibt es auch wieder eine wunderbare und Fabrikneue Doppel-Vinyl zu gewinnen. Alles nähere dazu dann in der Sendung.

rest/geräusche 10 – 06. Februar 2023 (22-24 Uhr)

Von   22. Januar 2023

Manuel Göttsching

Zwei Schwerpunkte beinhaltet die zehnte Sendung der Serie »rest/geräusche«. Erster Schwerpunkt wird Manuel Göttsching sein, der am 4. Dezember 2022 im Alter von 70 Jahren  verstarb. Er gehört zu den Urgesteinen der Berliner Schule und hat diese maßgeblich beeinflusst. Neben »Ashra Temple«, dessen Gündungsmitglied er war und das zur Keimzelle des Krautrock und der kosmischen Musik gehört, ist sein Solo-Meisterwerk »E2-E4« wohl jedem Musikenthusiasten bekannt. Das Werk wird natürlich in dieser Sendung gespielt werden. Zweiter Schwerpunkt wird das »Kasper Bjørke Quartet« sein. Hier schaue ich insbesondere auf das Release »The Fifty Eleven Project«. Dessen Entstehungsgeschichte hat einen persönlichen und leider auch traurigen Hintergrund. Mehr dazu in der Sendung. Hört rein. Am Montag, den 6. Februar 2023 ab 22 Uhr!

The 5011 Project (Kasper Bjørke Quartet)
Theater Felina-Areal (Aufführung »E2-E4«)

rest/geräusche 9 – 02. Januar 2023 (22-24 Uhr)

Von   17. Dezember 2022

Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich blicke exakt 22 Jahre zurück. In der Sendung »Plug’n’Play«, die von Agnieszka Kubiak aus der Taufe gehoben und geleitet wurde, spielte ich am 02. Januar 2001 ein zweistündiges Potpurri aus den Genres Easy Listening und Leftfield. Selbstverständlich mit einigen »rest/geräuschen« garniert. Unter anderem zu hören sein, ohne zu viel verraten zu wollen, werden »Yello«, »Jam & Spoon« (mit einem legendären Remix eines noch legendäreren [sic!] Stückes), »The Korgis«, »James Bong«, »Adolf Noise« und »Hot Butter«. Klassiker, die es damals schon waren oder später noch werden sollten. Lasst das neue Jahr gemütlich beginnen!

Einen Ausblick auf die Sendung im Februar möchte ich auch schon geben. In dieser werfe ich einen Blick auf das künstlerische Schaffen des am 04. Dezember 2022 verstorbenen Manuel Göttsching. Natürlich nebst klanglichen Eindrücken.

rest/geräusche 8 – 05. Dezember 2022 (22-24 Uhr)

Von   29. November 2022

Kurz vor Weihnachten und dem folgenden Jahreswechsel gibt es nochmal einige elektronische Klangaspekte. Im Fokus steht diesmal unter anderem William Bevan, der mit seinem Projekt »Burial« (Im Bild Cover der LP) den Dadaismus der malenden Kunst in die Musik transportiert sowie James Ginzburg mit seiner, ganz dem Drone-Stil gewidmeten, LP »Six Correlations«. Das alles ist sehr experimentell, deswegen werden in der zweiten Stunde die Freunde von Electronica und EDM mit Klängen u.a. von »Golden Bug«, »Agoria, BBS«, »Vertical67« und »Sindh« beschallt. Schnappt euch Lebkuchen, Dominosteine & Co. und genießt die Klänge!

Und schon mal vorweg, die erste Sendung im neuen Jahr wird ein kleines Special sein, näheres dazu findest du vor Weihnachten auf dieser Seite und auf der Facebookseite von »rest/geräusche«

rest/geräusche 7 – 07. November 2022 (22-24 Uhr)

Von   30. Oktober 2022

Nebelschwaden liegen über den abgeernteten Feldern, die Tage werden immer kürzer, Melancholie macht sich breit, kurz: Was gibt es zu dieser Jahreszeit schöneres als dem Ätherrauschen zu lauschen? Diesmal ist rest/geräusche ähnlich bunt wie das Herbstlaub, ein wenig »November-Blues« inbegriffen. Euch erwarten Stücke von »Arpanet«, Naomie Klaus, »Wellenform«, Salvatore Mercatante, »Dim Lights«, »Örnatorpet« (Im Bild: CD-Cover »Hymner Från Snökulla«, das Cover der kürzlich veröffentlichten Vinylversion wurde leicht abgeändert) u.v.m. In der Klassiker-Ecke wird diesmal Wolfram »DER« Spyra und dessen erste Solo-Veröffentlichung »Phonehead« aus dem Jahre 1997 im Fokus stehen, erschienen auf dem legendären Fax-Label des leider schon verstorbenen Pete Namlook. Dazu gibt es natürlich wieder einige Hintergrundinfos.

rest/geräusche 6 – 03. Oktober 2022 (22-24 Uhr)

Von   19. September 2022

In der September-Sendung von »rest/geräusche« konntet ihr ja schon einen Höreindruck des Projektes »Die Wilde Jagd« bekommen. Diesmal gibt es ein etwas ausführlicheres Spezial. Hinter »Die Wilde Jagd« stecken Sebastian Lee Philipp und Ralf Beck, wobei ersterer einigen vielleicht schon vom Projekt »Noblesse Oblige« (mit Valerie Renay) begleitet. Daneben schaue ich bei den Klassikern auf zwei Tracks aus den frühen 1990ern wovon einer eigentlich gar kein echter Klassiker ist, da vermutlich eher unbekannt. Dafür dürfte der andere Klassiker Frankfurtaffinen den sonntäglichen »XS«-Gang in Erinnerung rufen. Lasst euch überraschen. Und natürlich gibt es wieder ein buntes Bouquet an elektronischen Musikaspekten, u.a. mit »Panoram«, »Nattefrost«, »Dohnavùr«, »Carbon Based Lifeforms«, »Jeff Mills« und »Golden Bug« (LP-Cover im Bild) um nur einige zu nennen.

Hörtipp: »Flederboy« von »Die Wilde Jagd« aus der 2018 erschienen LP »Uhrwald Orange«

rest/geräusche 5 – 05. September 2022 (22-24 Uhr)

Von   22. August 2022

Cover der aktuellen LP „H+“ von Olivier Orand

Vorschau auf die 5. Sendung »rest/geräusche«. Tagesaktuelle Änderungen sind natürlich vorbehalten.

Diesmal erwartet euch wieder ein buntes Bouquet aus diversen elektronischen Klangschmieden. Zu hören sein werden (u.a.) »Agoria« , »Die Wilde Jagd«, »Hollie Kennif«, »Sindh« und »Solar Fields«. Dazu gibt es einige Höreindrucke des 2020 erschienenen Albums »Hearts«, produziert vom umtriebigen »Atom[tm]« aka Uwe Schmidt sowie des fantastischen Albums »H+« von Olivier Orand. In der neuen Klassiker-Ecke werden zwei Tracks von The Future Sound Of London« aus den 1990ern im Mittelpunkt stehen. Wie immer alles abgerundet mit einigen Infos rund um die Künstlerinnen und Künstler.

Es ist zwar noch etwas hin. Aber hier schon mal die Info, dass die erste Sendung 2023 (am 02. Januar) etwas ganz besonderes wird. Lasst euch überraschen 🙂

rest/geräusche 4 – 01. August 2022 (22-24 Uhr)

Von   21. Juli 2022
EMS Synthi 100 (Bj. 1971)

EMS Synthi 100 (Baujahr 1971)

Zwei Schwerpunkte sind In der vierten Sendung der Sendereihe vertreten. Einmal gibt es einen Höreindruck der am 01. Juli 2022 postum erschienen LP »Deus Arrakis« von Klaus Schulze sowie der 1994 erschienen LP »The Dark Side Of The Moog III«, die Schulze mit dem ebenfalls schon verstorbenen Peter Kuhlmann – vielen vermutlich besser bekannt als Pete Namlook – produziert hat und schon heute zu einem Klassiker der elektronischen Musik zählt. Zum anderen ein Synthesizer-Analog-Spezial. Analoge/Modulare Synthesizer erleben zur Zeit eine Renaissance. In diesem Rahmen blicke ich besonders auf Veröffentlichungen des Niederländers Colin Benders, der Japanerin Midori Hinaro und des Engländers Sam »Look Mum No Computer« Battle, Gründer und Kurator des Museum »This Museum Is (Not) Obsolete« in Remsgate, UK. Letzterer hat durch Modifizierung und Eigenentwicklung oft sehr eigenwilliger analoger Systeme (Gameboy Megamachine, The Furby Organ) große Bekanntheit erlangt.