
Cover „Dissolution Grip“ von KMRU
Während ich diese Zeilen schreibe brennt die Sonne vom Himmel und sagt: „Sommer, ich lass dich nicht los!“ – Warum ich das jetzt schreibe? Nun, die September-Sendung wird diesmal sehr herbst-, naja eigentlich ja schon winterlich. Tiefst winterlich. Kalendarisch also tatsächlich etwas zu früh wird die Musikauswahl diesmal sehr stark von der Melodramatik und düsteren Klängen beeinflusst. »rest/geräusche« ist diesmal also sehr wörtlich zu nehmen. So werdet ihr u.a. Klänge von »Ark Welders Guild«, Steve Roach, Yui Onodera, »Triola« und »KMRU« aka Joseph Kamaru hören. In der Klassiker-Ecke bekommt ihr den Fairlight »CMI« in der UR-Ausgabe zu Gehör. Der Ende der 1970er veröffentlichte Synthesizer revolutioniert durch seine Sampletechnik die Musikwelt. Zwei österreichische Musiker nehmen sich das Gerät in ganz besonderer Weise vor und erschaffen damit etwas komplett Neues. Lasst euch überraschen und genießt die Klänge!


»rest/geräusche« wird in dieser Sendung wieder einmal modern-klassisch. Von dem aus Mönchengladbach stammenden Marc Romboy hört ihr »Reconstructing Debussy«, welches er im Dezember 2016 mit den Dortmunder Philharmonikern unter der Leitung von Ingo-Martin Stadtmüller im hiesigen Konzerthaus einspielte. Das Ganze wieder einmal, ganz die alte Schule, von MusiCassette. Romboy ist ein echtes Urgestein der modernen Techno-Bewegung und bis heute aktiv. 1992/93 gehörte er zu den Mitbegründern der heute legendären Label »Le Petit Prince« sowie »Alphabet City«. Da das Stück recht lange ist wird es zweigeteilt ausgestrahlt, den zweiten Teil hört ihr in der Juli-Ausgabe. Neben dem Ausflug in die moderne Klassik werden wieder viele elektronische Klänge zu hören sein. Darunter das wegen Zeitmangels im Mai nicht ausgestrahlte »Sea Of Bliss« von Don Slepian sowie zwei fantastische Dub-Stücke von »Talaboman«. A
Die zweiundzwanzigste Sendung »rest/geräusche« ist gleichzeitig das zweijährige Jubiläum ebendieser Sendereihe. Die musikalischen Geschenke bekommt natürlich ihr am Empfangsgerät. Heute im Angebot (u.a.): »Twilight Sequence« mit dem Stück »Trees in General: and the Larch« (Cover im Bild links), »Verdae«, »Loradeniz« und »Digge Shim«. Von »Fatalism« hört ihr ein massives Stück aus dem Bereich des »Drone«. Die Klassiker-Ecke werden Phil und Paul Hartnoll mit ihrem Projekt »Orbital« in beschallen. In den späten 1980er und 1990ern waren sie insbesondere im Bereich der »Rave«-Szene und deren musikalischem Output wegweisend. Aber auch abseits des Dancefloors zeigten sie ihr Können. Ich bringe euch das Projekt von beiden Seiten näher. Zu allem gibt es natürlich wie immer noch kurze & knackige Hintergrundinformationen. Genießt den lauen Frühlingsabend mit frischen und kraftvollen Klängen.