
Jean Michel Jarre in seinem (frühen) Studio
Der Sommer ist da, »rest/geräusche« macht natürlich keine Sommerpause. Im Juli und August gibt es zwei Sommerausgaben, die die schönen Tage mit guter Musik noch verschönern sollen. Jean-Michel Jarre wird am 03. Juli als Protagonist die gesamte Sendung füllen. Er gehört zu den einflussreichsten Musikern im elektronischen Bereich und hat 1976 mit dem Album »Oxygene« – dessen Cover heute mahnender denn je erscheint – und dem Stück „Oxygene IV“ weltweit Bekannt- und Berühmtheit erlangt. Rechtzeitig zu seinem anstehenden 75. Geburtstag im August 2023 werden Tracks dreier früher und wegweisender Alben zu hören sein. Das (noch nicht beendete) Gesamtwerk von Jarre aus nunmehr weit über 40 Jahren kann man in zwei Stunden natürlich nur rudimentär wiedergeben. Die Sendung »rest/geräusche« versteht sich in diesem Falle aber (auch) als Appetizer für Entdeckungsreisende in der elektronisch generierten Musik. Also, hört rein und lasst euch einfach inspirieren.


In der zwölften Ausgabe der Reihe »rest/geräusche« werfe ich in der Klassiker-Ecke einen ausführlichen Blick auf das Projekt »The Art Of Noise«. »AON«, so die Kurzform, wird in den 1980ern bei der Nutzung der neu aufgekommenen Sampletechnik eine Vorreiterrolle zugeschrieben. Die Wiederverwendung und Manipulation von existierenden Sounds zu immer wieder neuen Strukturen und Songs sind wegweisend. Dabei ist die Verquickung popähnlicher Anleihen und experimentellen Soundcollagen in vielen Songs – die dabei vereinzelt sogar Hitstatus erhalten – ein weiteres Alleinstellungsmerkmal dieses Projektes. BTW: Der Name »The Art Of Noise« besiert auf dem gleichnamigen Manifest »L’arte dei rumori« von Luigi Russolo. Neben diesem Special gibt es natürlich wieder viele Sounds aus dem Bereich der IDM resp. Electronica.