
Cover: Silence I (Fax Records)
In der März-Sendung gibt es wieder bunte Aspekte aus der Welt der Restgeräusche. Zu Hören sein werden u.a. Tracks von »Silence«, »Hvergelmir« und »Chimère FM«. »Silence I“ war 1992 eine der ersten Veröffentlichungen des Fax-Label und wurde zum 30jährigen Releasejubiläum Ende 2022 auf Nils Wortmanns Label »Silent State Recordings« wiederveröffentlicht. Nils Wortmann ist evtl. einigen schon von seinem 2021 erschienenen Buch »Alles so schön still hier – 100 Ambient-Alben die man gehört haben sollte« bekannt. Die Klassikecke wird diesmal von »Pulusha«, Andrea Parker sowie »Lory D.« beschallt. Letzterer mit einem Stück das auf seinem Label »Sounds Never Seen« erschien und tatsächlich genau dieses Konzept verkörpert. Der Name ist Programm: Augen zu, Ohren auf und durch…! Und weil der Frühling naht gibt es auch wieder eine wunderbare und Fabrikneue Doppel-Vinyl zu gewinnen. Alles nähere dazu dann in der Sendung.

Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich blicke exakt 22 Jahre zurück. In der Sendung »Plug’n’Play«, die von
Kurz vor Weihnachten und dem folgenden Jahreswechsel gibt es nochmal einige elektronische Klangaspekte. Im Fokus steht diesmal unter anderem William Bevan, der mit seinem Projekt »Burial« (Im Bild Cover der LP) den Dadaismus der malenden Kunst in die Musik transportiert sowie James Ginzburg mit seiner, ganz dem Drone-Stil gewidmeten, LP »Six Correlations«. Das alles ist sehr experimentell, deswegen werden in der zweiten Stunde die Freunde von Electronica und EDM mit Klängen u.a. von »Golden Bug«, »Agoria, BBS«, »Vertical67« und »Sindh« beschallt. Schnappt euch Lebkuchen, Dominosteine & Co. und genießt die Klänge!
Nebelschwaden liegen über den abgeernteten Feldern, die Tage werden immer kürzer, Melancholie macht sich breit, kurz: Was gibt es zu dieser Jahreszeit schöneres als dem Ätherrauschen zu lauschen? Diesmal ist rest/geräusche ähnlich bunt wie das Herbstlaub, ein wenig »November-Blues« inbegriffen. Euch erwarten Stücke von »Arpanet«, Naomie Klaus, »Wellenform«, Salvatore Mercatante, »Dim Lights«, »Örnatorpet« (Im Bild: CD-Cover »Hymner Från Snökulla«, das Cover der kürzlich veröffentlichten Vinylversion wurde leicht abgeändert) u.v.m. In der Klassiker-Ecke wird diesmal Wolfram »DER« Spyra und dessen erste Solo-Veröffentlichung »Phonehead« aus dem Jahre 1997 im Fokus stehen, erschienen auf dem legendären Fax-Label des leider schon verstorbenen Pete Namlook. Dazu gibt es natürlich wieder einige Hintergrundinfos.